ENIGMA – Michael Cretu // Interview

Als Michael Cretu mit seinem Projekt Enigma Anfang der 1990er Jahre die Popmusik revolutionierte, war er längst eine erfolgreiche Größe und hatte mit Acts wie Sandra (mit der er viele Jahre verheiratet war) oder Moti Special auch bereits den Sound der 80er entscheidend mitgeprägt. Enigma aber hat besonders eingeschlagen und mit seinem Sacro-Pop-Sound eine eigene Klangästhetik geschafft. Jetzt, nach langen Jah- ren der Enigma-Abstinenz meldet sich Michael Cretu mit dem 8. Enigma Album „The Fall Of A Rebel Angel“ zurück.

Enigma hat sich mit über 70 Millionen weltweit verkauften Alben, 60 Nummer 1 Chartpositionen und mehr als 100 Platinauszeichnungen über die letzten sieben Alben in einem Vierteljahrhundert eines der erfolgreichsten deutschen Musikprojekte überhaupt entwickelt. Und nicht wenige Acts folgten nach und zollten dem revolutionären Stil mit mehr oder weniger gelungenen Kopien Respekt, bzw. versuchten, auf den von mystischen Klängen und Mönchsgesängen – und nicht zuletzt von einem berühmten Flötensample geprägten Sound-Zug von Enigma aufzuspringen, freilich ohne die Qualität und Originalität des Vorbildes jemals zu erreichen. Jetzt, acht Jahre nach dem letzten Album, greift Produzent und Komponist Cretu die mystischen Soundwelten des ersten Multi- Platin Albums wieder auf und transferiert den zeitlosen Enigma-Klangkosmos in die Gegenwart.

Das neue, 8. Enigma Album erzählt in zwölf Kapiteln die Geschichte eines fiktiven Protagonisten, der sich, stellvertretend für uns alle, auf eine symbolische Reise zu einem neuen, erfüllten Leben begibt. Zu jedem Kapitel hat einer der außergewöhnlichsten und widersprüchlichsten Maler unserer Zeit, Wolfgang Beltracchi, ein eigenes Gemälde geschaffen, das die mystische Erzählung, von Grammy- und Echo- Gewinner Michael Kunze in Zusammenarbeit mit Michael Cretu erdacht, eindrucksvoll bebildert. Mit dem neuen Album “The Fall Of A Rebel Angel” schafft Michael Cretu eine erneute Ikone für den von ihm begründeten Enigma-Stil.

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